Es bricht einem das Herz, die Tränen der Protagonistin zu sehen, während ihr diese blaue Flüssigkeit injiziert werden soll. Die Angst in ihren grünen Augen ist so realistisch gezeichnet. In Auserwählte wird Schmerz oft so ästhetisch dargestellt, dass man fast vergisst, wie grausam die Situation eigentlich ist. Ich konnte kaum hinsehen.
Der blonde Mann mit dem blauen Umhang stürmt herein und seine Wut ist förmlich greifbar. Er wirkt wie ein klassischer Prinz, der seine Liebe retten will. Die Dynamik zwischen ihm und dem Rothaarigen ist interessant, sie scheinen eine Gruppe zu sein. Auserwählte liefert hier echte Action-Atmosphäre ab, die man so nicht erwartet hätte.
Der Typ mit den lockigen braunen Haaren ist einfach nur unheimlich. Dieses Grinsen, während er die Spritze hält, lässt einen schaudern. Er genießt die Macht über die weinende Frau sichtlich. Solche Antagonisten machen Serien wie Auserwählte erst richtig spannend, weil man ihnen das Handwerk legen will.
Als die beiden Männer ihre Waffen ziehen, um den Angreifer zu stoppen, wurde mir ganz heiß. Die Lichteffekte im Flur unterstreichen die Dramatik perfekt. Es ist dieser klassische Moment des Heldentums, den man liebt. Auserwählte versteht es, solche Konfrontationen visuell beeindruckend umzusetzen.
Der Moment, in dem die Spritze zerbricht und der blonde Mann dem Bösewicht eine verpasst, ist so befriedigend! Endlich bekommt er, was er verdient hat. Die Animation des fliegenden Glases war top. In Auserwählte gibt es selten so klare Siege, aber hier hat es einfach gut getan.