Die Reaktion der Frau in Weiß am Ende von Das Geisterhand-Ass sagt alles. Als das letzte Ass fiel, dachte ich, sie würde ohnmächtig werden. Diese Mischung aus Schock und Erleichterung im Gesicht der Zuschauer macht deutlich, wie hoch der Einsatz wirklich war. Ein Finale, das unter die Haut geht.
Das Geisterhand-Ass zeigt eindrucksvoll, dass Poker mehr ist als Glück. Es ist Psychologie. Der alte Mann nutzt jede Geste, jedes Lächeln, um seinen Gegner zu verwirren. Der Junge kontert mit stoischer Ruhe. Wenn diese beiden sich gegenübersitzen, knistert die Luft förmlich vor elektrischer Spannung.
Na gut, die Handlung in Das Geisterhand-Ass ist vielleicht etwas vorhersehbar, aber der Stil! Die Anzüge, die Frisuren, das Licht – alles ist so perfekt in Szene gesetzt. Selbst wenn man nicht genau weiß, wer jetzt betrügt, sieht einfach jedes Bild aus wie ein Gemälde. Manchmal reicht das schon für einen guten Abend.
Ich habe den Atem angehalten, als in Das Geisterhand-Ass die letzten Karten aufgedeckt wurden. Der Alte lächelt so selbstgefällig, als hätte er schon gewonnen, aber der Junge hat noch ein Ass im Ärmel. Dieses Hin und Her zwischen Selbstvertrauen und Verzweiflung ist meisterhaft inszeniert. Ein Thriller am Spieltisch.
Die Spannung in Das Geisterhand-Ass ist kaum auszuhalten! Der junge Spieler im grauen Anzug wirkt so ruhig, fast arrogant, während der ältere Herr im Trenchcoat mit seinen Tricks spielt. Besonders die Szene, in der die Karten wie von Geisterhand gemischt werden, hat mich sprachlos gemacht. Ein echtes Duell der Generationen am grünen Tisch.