Die Eröffnungsszene mit dem rot geflügelten Mann in Ketten setzt sofort eine düstere Stimmung. Sein starrer Blick und die Narben erzählen eine Geschichte voller Schmerz. Der Kontrast zur hellen Zukunftsszene ist gewaltig. In System startet: Alle flippen aus wird diese emotionale Achterbahnfahrt perfekt eingefangen. Man fiebert sofort mit, was als Nächstes passieren wird.
Die visuelle Gestaltung ist atemberaubend. Vom schmutzigen Verhörraum zur futuristischen Stadt und dann ins Weltall – jede Szene ist ein Kunstwerk für sich. Die rote Haarpracht der Protagonistin leuchtet in jedem Setting. Besonders die Nahaufnahmen ihrer Augen zeigen eine Tiefe, die man selten sieht. Ein visuelles Fest für alle Sci-Fi Fans.
Die Interaktion im Cockpit ist pure Spannung. Als sie seine Kleidung berührt, hält man unwillkürlich die Luft an. Das Interface, das den 'Herzwert' anzeigt, ist ein geniales Stilmittel. Es macht die abstrakten Gefühle greifbar. Der negative Wert sorgt für sofortige Neugier: Warum reagiert er so abweisend? Genau solche Momente machen System startet: Alle flippen aus so süchtig.
Dieser weißhaarige Charakter mit den spitzen Ohren und der Krone strahlt eine unglaubliche Autorität aus. Seine kühle Ausstrahlung im Kontrast zu ihrer verzweifelten Annäherung erzeugt knisternde Energie. Die Details an seiner Kleidung und die blauen Kristalle auf seiner Stirn zeigen ein hohes Maß an Liebe zum Detail im Charakterdesign. Ein wahrhaft königlicher Auftritt.
Gerade als sich die Charaktere im Raumschiff nähern, wird die Ruhe durch eine gewaltige Explosion im Weltall zerstört. Dieser abrupte Wechsel von intimer Spannung zu äußerer Gefahr ist meisterhaft inszeniert. Die Reflexion des Feuers in den Fenstern des Schiffes unterstreicht die Dramatik. Man fragt sich sofort, ob dies ein Angriff war oder ein Unfall.