Der Kontrast könnte kaum größer sein: Erst das Chaos der Presse, dann das elegante Erscheinen des Paares. Ihr Kleid ist ein Traum und er beschützt sie wie ein echter Prinz. In Auserwählte wird diese romantische Spannung perfekt eingefangen. Man fiebert sofort mit, ob ihre Liebe diesem öffentlichen Druck standhalten wird. Einfach magisch anzusehen.
Dieser Reporter mit der Feder und dem wahnsinnigen Blick ist der perfekte Antagonist. Er verkörpert alles, was an der Klatschpresse faul ist. Seine Gier nach Skandalen treibt die Handlung in Auserwählte gnadenlos voran. Man möchte ihm am liebsten die Feder aus der Hand schlagen. Eine Figur, die man garantiert nicht so schnell vergisst.
Die Nahaufnahme des blonden Mannes mit den goldenen Augen ist absolut hypnotisch. Sein Gesichtsausdruck verrät mehr als tausend Worte. In Auserwählte scheint er der Schlüssel zu allem zu sein. Ist er der Retter oder doch nur ein weiterer Spieler in diesem gefährlichen Spiel? Diese Ambivalenz macht ihn unglaublich faszinierend.
Sie trägt die Krone mit einer solchen Anmut, doch ihre Augen verraten tiefe Traurigkeit. Diese Diskrepanz zwischen äußerer Pracht und innerem Schmerz ist das Herzstück von Auserwählte. Jede Geste wirkt wie ein gut einstudierter Tanz vor der Öffentlichkeit. Man fragt sich sofort, welches Opfer sie für diesen Titel bringen musste.
Das Auftreten der drei Männer ist pure Dramatik. Jeder von ihnen strahlt eine ganz eigene, gefährliche Aura aus. Ob der Rote, der Dunkle oder der Blonde – sie alle scheinen ein Geheimnis zu hüten. In Auserwählte wird hier das Fundament für einen epischen Liebesdreieckskonflikt gelegt. Die Spannung ist kaum auszuhalten.